Zu Beginn meiner Herbst-Rundreise war ich für 2 Tage / ein Wochenende in Tampere im Süden Finnlands. Ich war unterwegs mit Stéphanie (auf dem Bild rechts), Ciel (in der Mitte) und Steven (hinter der Kamera) aus Belgien, die alle drei hier in Oulu im Auslandssemester bzw. Praktikum sind.
Samstag Morgen um 5 Uhr gings hier am Wohnheim los in Richtung Bahnhof; der Zug ging um 6, zum Glück dauert die Fahrt nach Tampere mit dem Pendolino nur etwa 4h, trotz den immerhin 500km Entfernung… Nachdem wir unser Gepäck im Hostel abgestellt hatten, ging es los auf eine Rundwanderung durch die Stadt (im Gegensatz zu Oulu war hier noch wunderschöner Herbst statt Schnee). Gleich neben dem Hostel auch der Dom von Tampere:
Tampere ist mit 200.000 Einwohnern die drittgrößte finnische Stadt und liegt im Landesinneren; landschaftlich reizvoll zwischen zwei großen Seen, Näsijärvi (siehe Bild) und Pyhäjärvi.
Da die Seen auf unterschiedlicher Meereshöhe liegen, wurde hier schon sehr früh begonnen, dieses Gefälle für die Energiegewinnung zu nutzen.
So wurde Tampere zur wichtigen Industriestadt, auch wenn heute viele der ehemaligen Textilfabriken etc. nicht mehr in Betrieb sind. Diese alten Industrieanlagen sind heute oftmals umgebaut, umfunktioniert und/oder zu Museen umgewandelt worden.
Auch bei Nacht ist Tampere sehenswert:






